Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Wohnungsvermietung: Bestellerprinzip sorgt für mehr Transparenz

"Wer bestellt, der bezahlt", das ist die griffige Formel, auf die Befürworter des sogenannten Bestellerprinzipes die Gesetzesänderung zur Maklerprovision im Jahr 2015 bringen. "Das klingt einleuchtend, ist aber vielschichtiger", erläutert Oliver Klenz, Immobilienmakler in Flensburg.

Um was geht es eigentlich? „Zu allererst: Das neue Gesetz betrifft lediglich Maklerprovisionen bei der Vermietung und nicht beim Verkauf von Immobilien. Schon jetzt ist die Vermittlung von Mietwohnungen streng reglementiert. Das Wohnungsvermittlungsgesetz legt einen Betrag von zwei Monatsmieten ohne Nebenkosten zuzüglich Mehrwertsteuer fest. Das sind 2,38 Monatskaltmieten“, ergänzt Oliver Klenz.

Wie sich die historisch niedrigen Zinsen auf den Immobilienmarkt auswirken

Begriffe wie Immobilienblase, Gentrifizierung, Luxussanierung und Mietpreisbremse prägen derzeit die oft hitzigen Diskussionen zum Wohnimmobilienmarkt in Deutschland. Verursacht durch die Finanzkrise und die außergewöhnlich niedrigen Zinsen, genießt die Immobilienwirtschaft derzeit eine extrem hohe öffentliche Aufmerksamkeit, denn durch die direkte Verbindung zur Realwirtschaft gelten Immobilien als sichere Anlage für finanzkräftige Investoren aber auch für Otto Normalverbraucher.

Die Zinsen für Immobilienkredite liegen seit vielen Monaten auf äußerst niedrigem Niveau. Immobilienerwerber zahlten laut Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung im August 2014 für ein Standarddarlehen von 150.000 Euro bei einer zehnjährigen Sollzinsbindung, einer Beleihung von 80 Prozent und einer Tilgung von zwei Prozent 531 Euro. Das sind rund zwölf Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Der durchschnittliche Tilgungssatz für eine Baufinanzierung hat mit 2,50 Prozent im August 2014 einen neuen Höchstwert erreicht. So viel haben Immobilienerwerber noch nie getilgt. Diese günstigen Finanzierungskonditionen wirken für viele Immobilieninteressenten außerordentlich verlockend.

Anlage in Immobilien am liebsten in der Heimatregion

Verursacht durch die Finanzkrise und die außergewöhnlich niedrigen Zinsen, genießt die Immobilienwirtschaft derzeit eine extrem hohe öffentliche Aufmerksamkeit. Durch ihre direkte Verbindung zur Realwirtschaft gelten Immobilien als sichere Anlage für finanzkräftige Investoren aber auch für Otto Normalverbraucher.

Die Zinsen für Immobilienkredite liegen seit vielen Monaten auf niedrigstem Niveau. Derzeit zahlen Immobilienerwerber für ein Standarddarlehen rund zwölf Prozent weniger als noch vor einem Jahr. "Diese ungewöhnlich guten Finanzierungskonditionen sind ein wichtiges Kaufargument für unsere Kunden, doch durch die hohe Nachfrage nach Immobilien sind die Immobilienpreise in den meisten Städten in die Höhe geschossen", erläutert Oliver Klenz, Immobilienmakler aus Flensburg.

Eigentumswohnungen beliebter als Reihenhäuser

Noch vor wenigen Jahren zeigte sich in Umfragen unter ­Immobilieninteressenten ein klarer Favorit: Das freistehende Einfamilienhaus stand auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Inzwischen hat die Eigentumswohnung einen ganz neuen Stellenwert bekommen und bei der Zahl der Baugenehmigungen das Reihenhaus überrundet.

"Schon seit Jahren beschreiben Stadtplaner und Immobilienwirtschaftler den Run auf die attraktiven Metropolen und Universitätsstädte", sagt Oliver Klenz, Geschäftsführer des gleichnamigen Immobilienunternehmens in Flensburg. Als Ursachen gelten die Zunahme der individuellen Lebensformen, beispielsweise Alleinerzieher-Haushalte und Patchwork-Familien, sowie das besseren Bildungs- und Arbeitsplatzangebot.

Was tun, wenn schlechte Manieren das Mietverhältnis belasten?

Hat noch jemand einen Knigge im Bücherschrank stehen? Oder ist mit der in fast allen Bereichen angestrebten Individualisierung alles erlaubt? Eindeutig nein. Gute Umgangsformen tragen in jedem Fall zu einem friedlichen Miteinander bei – auch zwischen Mieter und Vermieter.

Heute ist es nicht mehr so einfach, sich angemessen zu benehmen wie in viktorianischen Zeiten, als die Benimmregeln noch festgeschrieben waren. Zu unterschiedlich sind die verschiedenen Lebensstile geworden. Doch weiterhin bestehen Vorgaben für gutes Benehmen – wenn auch ungeschrieben. Die Gerichte haben oftmals das letzte Wort und müssen einen Streit schlichten, der eigentlich gar nicht erst entstehen müsste.

Das neue Recht auf Widerruf gilt auch für Kunden von Immobilienmaklern

Viele Geschäfte werden heute im Internet abgewickelt. Das trifft besonders auf den Kauf von Waren zu, die man gut verschicken und zurückgeben kann: Bücher, Musik, Schuhe, Geräte, Geschenke ... Das neue Widerrufsrecht betrifft aber auch Immobilienmakler, die für ihre Dienstleistung auf den Immobilienportalen werben. Das Problem: Die Maklerleistung kann der Kunde nicht zurückgeben, weil der abgeschlossene Miet- oder Kaufvertrag ja bestehen bleibt.

Wie sieht das in der Praxis aus? Dazu Axel-H. Wittlinger von Stöben Wittlinger Immobilien in Hamburg: "Der Immobilieninteressent findet ein passendes Angebot im Internet und nimmt Kontakt mit uns auf. Wir beantworten die Anfrage, wodurch bereits ein wirksamer Maklervertrag zustande kommt, wenn wir im Angebot auf die Provisionspflicht hingewiesen haben".

Sommerurlaub: Höchste Zeit den Immobilienverkauf vorzubereiten

Rhythmus bestimmt nicht nur die Musik, sondern das ganze Leben. Die meisten Entwicklungen verlaufen zyklisch, das betrifft die Natur genauso wie die Aktienkurse. Auch in der Immobilienwirtschaft gibt es ein ständiges Auf und Ab bei den Preisen, Vermarktungszeiten und Gewinnchancen.

"Derzeit erlebt der Immobilienmarkt in ganz Deutschland einen Boom", sagt Oliver Klenz, Geschäftsführer des gleichnamigen Immobilienunternehmens in Flensburg. "Dazu beigetragen haben die historisch niedrigen Zinsen und der Druck auf Investoren, ihr Geld möglichst zukunftssicher anzulegen.

Immobilienspezialisten gehen davon aus, dass der Markt seinem Höhepunkt zustrebt und sich die teilweise enormen Preissteigerungen der vergangenen Jahre nicht mehr fortsetzen können. Gleichzeitig sind sich die Fachleute darüber einig, dass in Deutschland wegen seiner spezifischen Marktbedingungen keine Immobilienblase droht.