Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Die Zukunft gestalten:
Immobilienwirtschaft 2030

Quo vadis Immobilienwirtschaft? Das ist die Frage, mit der sich ein Kaufmann wie Thorsten Hausmann, der sein Immobilienunternehmen gerade in die vierte Generation führt, auseinandersetzen muss, wenn er möchte, dass auch noch die nächste Generation die Tradition der Familie fortsetzen soll.

An der eigenen Geschichte seines Unternehmens kann Hausmann die Entwicklung der Immobilienwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg ablesen. Aus dem Nichts entstand das Unternehmen, entwickelte sich in den Aufbau- und Wirtschaftswunderjahren, überstand Krisen und wuchs über den Jahrtausendwechel hinaus bis heute zu einem mittelständischen Familienbetrieb mit mehreren Standorten in der Metropolregion Hamburg, in Mainz, Wiesbaden, Dresden und Berlin. Hausmann selbst fühlt sich „wie ein lebendes Fossil“, wenn er zurückblickt, „aber ein extrem neugieriges, dass mindestens genauso weit nach vorn wie zurück schauen möchte“, sagt er.„Für jede Art von Entwicklung ist es wichtig, den regionalen Bezug nicht aus den Augen zu verlieren und gleichzeitig ein Bewusstsein für die Zeit zu entwickeln. Anpassung ist eine Kulturleistung, die das Überleben sichert“, sagt er.

Wenn Nachbars wilder Garten nervt: Was ist erlaubt?

Deutsche lieben Wildnis, naturnahe Wälder und Fluss­auen. Das hat die neue Naturbewusstseinsstudie des Bundesministeriums für Bauen und Umwelt gerade erst ergeben. Doch wenn im Wohngebiet Wildkräuter- und Barock- oder Zengartenliebhaber nebeneinander wohnen, kann es schon mal Verständnisprobleme geben.

"Willst du für eine Stunde glücklich sein, betrinke dich. Willst du für drei Tage glücklich sein, heirate. Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, schaffe dir einen Garten", so lautet ein chinesisches Sprichwort. Doch in Deutschland heißt es auch: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt." Da gilt es, Kompromisse zu finden und die Regeln zu kennen.

Dem einen kann es nicht naturnah genug sein – auch im schmalsten Reihenhausgarten soll es üppig wuchern dürfen und Vögel, Igel und Insekten sollen Nist- bzw. Brutplätze finden, während der andere jeden Kieselsteinkreis sorgfältig ausrichtet und den Buchsbaum mit der Bonsai-Schere in Form hält. Da treffen Welten aufeinander, die sich zwar nicht ausschließen müssen, aber sich im engen Nebeneinander stören können.

Preisermittlung – die hohe Schule der Immobilienwirtschaft

Wie wäre es, wenn jedermann jederzeit einfach im Internet nachschauen könnte, wie hoch der Wert seiner Immobilie ist? Das gibt es nicht, sagen die meisten. "Doch", sagt Thorsten Hausmann, "das ist ein neuer Service, der privaten Immobilieneigentümern bei der Preisfindung hilft".

Möglich macht diesen Service das unabhängige Institut für praxisrelevante Immobilien-Marktforschung und -Entwicklung iib. Spezialisten und Marktkenner arbeiten gemeinsam daran, eine zuverlässige Kartierung herzustellen, die Straße für Straße detaillierte Daten sammelt und öffentlich zur Verfügung stellt. Die so entstandene und immer weiter zu verbessernde deutschlandweite Wohnlagenkarte wurde als Open Source Projekt erarbeitet und ist online im Internet erreichbar.

Feiern im Freien: Unbeschwert den Sommer genießen

Sommer in Deutschland: Das sind laue Abende, helle Nächte und die Zeit für Feste im Freien. Damit das Vergnügen auf jeden Fall ungetrübt von nachbarschaftlichen Misshelligkeiten bleibt, sind einige Vorgaben zu beachten.

"Grundsätzlich ist erlaubt, was andere nicht stört, belästigt oder gefährdet", das erklärt Axel H. Wittlinger vom Hamburger Grundeigentümerverein Uhlenhorst-Winterhude-Alsterdorf. Doch wo hören die normalen Äußerungen einer freien Lebensgestaltung auf und fangen Belästungen an? Was für den einen noch ein hinnehmbares Geräusch oder eine normale Geruchsentwicklung ist, empfinden andere oft schon als unerträglich.

Energieeinsparverordnung 2014:
Neue Vorgaben für Immobilieneigentümer und Bauherren

Am ersten Mai 2014 ist die neue Energieeinsparverordnung in Kraft getreten. Sie enthält Vorgaben, die Eigentümer und Bauherrn unbedingt beachten sollten, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, hohe Bußgelder zu bezahlen.

Betroffen von der Novellierung sind vor allem Bauherrn, denn der Energiebedarf von Neubauten soll ab 2016 um 25 Prozent sinken. Auch für Eigentümer von Bestandsimmobilien gibt es neue Pflichten: Sie sollen bestimmte Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, ab 2015 ersetzen. Die wichtigste Neuerung gilt für Eigentümer und Bauherrn gleichermaßen: Beide sind verpflichtet, die Ausstellung eines Energieausweises zu veranlassen, ihn auf Verlangen der zuständigen Behörde und bei Verkauf oder Vermietung den Interessenten vorzulegen sowie in Annoncen Pflichtangaben zu machen.

Jetzt Immobilien kaufen: Was ist besser? Altbau und Neubau im Vergleich

Selten war die Nachfrage nach Immobilien so lebhaft wie derzeit. Allein die Online-Plattform Immobilien­Scout24 verzeichnete im Januar 2014 einen Besucherrekord von 72 Millionen Besuchern – das war eine Steigerung von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Jeder vierte Deutsche mit Anlageerfahrung will in den kommenden sechs Monaten eine Immobilie kaufen, ergab eine Befragung von Grundinvest. Hinzu kommen die vielen privaten Interessenten, die sich auf Grund der niedrigen Zinsen möglichst bald den Traum von den eigenen Wänden erfüllen wollen.

Die wichtigsten Eckpunkte einer Investition sind der Preis, die Lage und die Beschaffenheit der Immobilie. Sie hängen miteinander zusammen und nur der letzte Punkt bietet einen größeren Spielraum, den es zu nutzen gilt. Dabei hilft vor allem die Abgrenzung der Vor- und Nachteile von Alt- und Neubauten.

Schönes, sauberes Hamburg – durch effektive Müllentsorgung

Hamburg ist bundesweit Spitze beim Müllaufkommen und gleichzeitig Schlusslicht bei der Mülltrennung. Das passt nicht zusammen. Warum klappt der Abfallkreislauf überall woanders in Deutschland besser? Schließlich gelten die Hanseaten doch in puncto Umwelt sonst in so vielen Bereichen als vorbildlich und aufgeschlossen.

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es", das hat Erich Kästner zwar nicht auf die Mülltrennung bezogen, aber es trifft in diesem Fall besonders zu. Reinhard Fiedler von der Stadtreinigung Hamburg kann das bestätigen: "Wir bekommen regelmäßig viele Anfragen von Mietern, die ihren Müll besser trennen wollen, in deren Haus aber keine grünen, blauen und gelben Wertstofftonnen vorhanden sind. Wir geben jede Menge Informationen heraus, aber letztlich scheitert eine effektive Mülltrennung manchmal auch an den örtlichen Gegebenheiten.