Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Vermietung von Wohnungen künftig nach völlig neuen Regeln

Die Wohnungsvermittlung durch Immobilienmakler ist einigen Politikern schon lange ein Dorn im Auge. Mit der Einführung des Bestellerprinzips im neuen Mietrecht zum 1. Juni 2015 ist diese Arbeit rechtlich jetzt so kompliziert geworden, dass sie kaum noch durchzuführen ist. Kritiker sprechen sogar von einem "unechten" Bestellerprinzip, weil es ein falsches Etikett nutzt. Es gibt nämlich vor, dass beide – Mieter und Vermieter – Besteller sein könnten. "Das funktioniert aber in der Praxis gerade nicht", ist sich Axel-H. Wittlinger, Geschäftsführer des Immobilien­unternehmens Stöben Wittlinger in Hamburg sicher. "Viele Eigentümer fragen sich jetzt, wer die Vermietung denn eigentlich machen soll."

Das neue Gesetz macht es fast unmöglich, dass der Makler eine Provision für seine Dienstleistung erhält. Die praktische Umsetzung sieht so aus: Der Makler benötigt einen schriftlichen Auftrag vom Mieter, im Anschluss muss der Mieter eine Widerrufsbelehrung unterschreiben, die beinhaltet, dass der Makler nach Ablauf der Widerrufsfrist von 14 Tagen mit seiner Arbeit beginnen kann, es sei denn, es wird ausdrücklich der sofortige Beginn schriftlich zwischen den Parteien festgelegt. Aufgrund des konkreten Mieterwunsches hinsichtlich Größe der Wohnung, Raumanzahl, Beschaffenheit und natürlich Lage findet der Makler die gewünschte Wohnung. Nunmehr bedarf es eines schriftlichen Vertrages mit dem Eigentümer der Wohnung, in dem bestätigt wird, dass diese Wohnung erstmals dem Makler zur Kenntnis gebracht wurde und er sie ausschließlich dem bestimmten Mieter anbieten darf. Wenn der Mieter dann das Wohnungsangebot zur Kenntnis nimmt, aber – aus welchen Gründen auch immer – die Wohnung nicht mietet, darf der Makler diese Wohnung des Eigentümers künftig keinem anderen Interessenten anbieten. "Das ist betriebswirtschaftlicher Unsinn und kann kein nachhaltiges Geschäftsmodell für Makler sein", erklärt Axel-H. Wittlinger.

Gefahr oder Luxus aus dem Wasserhahn? Wie sauber ist unser Trinkwasser?

Leitungswasser ist das am besten untersuchte Lebensmittel. Überall in Deutschland kann man es bedenkenlos trinken. Das ist die weit verbreitete Meinung. Seit der Novellierung der Trinkwasserverordnung mit der Pflicht, Proben zu nehmen, ist ein Jahr vergangen. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse vor und geben Auskunft über Blei und Legionellen im Trinkwasser.

"Auf die Hausverwaltungen sind nach der Novellierung der Trinwasserverordnung viele neue Aufgaben zugekommen", sagt Doris Wittlinger, Geschäftsführerin der Hausverwaltung Stöben Wittlinger in Hamburg. "Anfangs herrschte große Unklarheit. Welche Häuser sind überhaupt betroffen? Wer zieht die Proben, welche Labore nehmen die Untersuchungen vor und was ist zu tun, wenn auffällige Werte gemessen werden? Inzwischen liegen erste Ergebnisse vor, die aufhorchen lassen."

Wie groß die Gefahren tatsächlich sind, weiß Bastian Horst von der Objektus GmbH in Hamburg. Er hat sich auf Trinkwasserhygiene spezialisiert und inzwischen mehr als 5.000 Liegenschaften überprüft. "Fachleute waren davon ausgegangen, dass bei den Untersuchungen der rund zwei Millionen Liegenschaften in Deutschland in vier bis fünf Prozent Auffälligkeiten festgestellt würden. Doch die Erfahrungen im ersten Jahr haben ergeben, dass es zwischen 17 und 20 Prozent sind", berichtet Bastian Horst. "Wir hatten Fälle, in denen statt der maximal erlaubten 100 Legionellen in 100 ml Wasser 115.000 Legionellen festgestellt wurden."

2016: Neue Regeln für Mieter und Immobilieneigentümer

Auch in diesem Jahr gibt es wieder viele neue Regeln und gesetzliche Änderungen im Immobilienbereich. Sie sind jedoch nicht so umfangreich wie in den vergangenen Jahren. Hier erfahren Sie das Wichtigste in Kürze:

Rauchmelder: In Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt müssen ab 2016 auch in älteren ­Gebäuden Rauchwarnmelder vorhanden sein. Für Neubauten gilt diese Pflicht bereits in fast allen Bundesländern, in Sachsen ab dem neuen Jahr. Nur Berlin und Brandenburg haben noch keine Rauchmelderpflicht. In der Regel sind die Eigentümer von Häusern oder Wohnungen bzw. die Vermieter zur Installation der Rauchmelder verpflichtet.

Alte Heizungen: Ab 2016 gibt es ein Effizienz-Label mit Energieeffizienzklassen. In der Pflicht sind Heizungsbauer, Energieberater, Handwerker, Schornsteinfeger oder Installateure; Eigentümer müssen sich nicht weiter darum kümmern. Ab 2017 muss der Bezirksschornsteinfeger das Etikett im Rahmen der Feuerstättenschau auf den Heizkessel kleben. Für Verbraucher entstehen keine Kosten. Im ersten Jahr erhalten Heizungen das Label, die älter als 29 Jahre sind. Nach und nach bekommen alle Kessel ein Etikett, die älter als 15 Jahre sind. Eigentümer sollen auf diese Weise motiviert werden, ihre Heizgeräte an den aktuellen Stand der Technik anzupassen.

Der Hype am Immobilienmarkt stößt an Grenzen

So viel Aufmerksamkeit wie jetzt hatte die Immobilienwirtschaft noch nie – einmal abgesehen von der Nachkriegsmangelzeit. Dieser Hype wurde durch die Finanzkrise ausgelöst und durch die anhaltende Niedrigzinsphase befeuert. Immobilien stehen auf sicherem Boden, sie haben ein geradezu festgemauertes Fundament in der Realwirtschaft und gelten deshalb als sichere Anlage.

Doch die Mienen erfahrener Kenner des Marktes wirken bereits bedenklich. „Die Party ist vorbei, aber viele Gäste tanzen einfach weiter“, sagt zum Beispiel Axel H. Wittlinger, Immoblienmakler in Hamburg. Der Immobilienmarkt bewegt sich seit Jahrzehnten in Phasen. Der jetzige Ausschlag nach oben war allerdings ungewöhnlich hoch. Der Höhepunkt scheint jedoch überschritten zu sein. Das zeigt sich am deutlichsten dort, wo die Preisentwicklung am auffälligsten war – in den Metropolen und großen Städten wie Hamburg oder München. Die Stiftung Warentest hat Preise, Mieten und Trends für über 100 Städte und Landkreise analysiert. Danach stiegen die Wohnungspreise in Berlin seit 2007 um knapp 40 Prozent. Hamburg hat ähnliche Preissteigerungen hinter sich. Und München war schon vorher das teuerste Pflaster.

Immobilien 2015: Neue Regeln für Eigentümer und Mieter

Bürger und Verbraucher müssen sich auch in diesem Jahr auf neue Bestimmungen, Pflichten und Gesetze, einstellen. Im Immobilienbereich ändern sich im Jahr 2015 die Vorgaben für alte Heizungen und Kaminöfen, es gibt ein neues Mess- und Eichgesetz, das elektronische Grundbuch kommt, Rauchwarnmelder sind jetzt fast überall Pflicht und das neue Mindestlohngesetz betrifft auch Immobilieneigentümer. Bei der Maklerprovision geht es um die Einführung des sogenannten Bestellerprinzipes. Mieter und Vermieter sind von der „Mietpreisbremse“ sowie vom neuen Meldegesetz betroffen.

Die Mietpreisbremse wird in einigen Gebieten der Bundesrepublik mit angespannten Wohnungsmärkten, zum Beispiel in Hamburg und München in der ersten Jahreshälfte 2015 in Kraft treten. Sie kann maximal fünf Jahre lang angewendet werden. Bei Wiedervermietungen darf die ortsübliche Vergleichsmiete dann nur noch um höchstens zehn Prozent überschritten werden. Ausgenommen sind Neubauten sowie Wohnungen, die umfassend modernisiert wurden.

Das Bestellerprinzip betrifft Maklerprovisionen bei der Vermietung und NICHT beim Verkauf von Immobilien. Den Makler muss künftig derjenige bezahlen, der ihn beauftragt hat und in dessen Interesse der Makler tätig geworden ist. Schon jetzt ist die Vermittlung von Mietwohnungen streng reglementiert. § 3 Absatz 2 WoVermittG legt einen Betrag von zwei Monatsmieten (ohne Nebenkosten) zuzüglich Mehrwertsteuer fest, mithin 2,38 Monatskaltmieten. Das neue Gesetz soll angesichts steigender Mietpreise in den Metropolen ein Beitrag sein, Wohnen bezahlbar zu machen. Im Prinzip verlagern sich Beauftragung und Bezahlung der Provision auf den Vermieter.

Die Eigentumswohnung
Eine vielseitige und besondere Wohn- und Anlageform
Auf der Wunschliste ganz oben: Die eigenen vier Wände

Mit an oberster Stelle auf der Wunschliste der meisten Bundesbürger steht das "Wohnen in den eigenen vier Wänden". Zentrales Motiv ist dabei vor allem die Altersvorsorge und der Schutz vor Mieterhöhungen. Die Wünsche gehen in verschiedene Richtungen: Bei einigen ist es das Haus im Grünen, bei anderen das "Eigenheim auf der Etage".

Eigenheim oder Eigentumswohnung?

Ob Eigenheim oder Eigentumswohnung – zunächst einmal spielen Kaufpreis und Finanzierung eine Rolle. In der Regel ist das eigene Haus mit Garten teurer als die Eigentumswohnung. Entscheidenden Einfluss auf den Preis haben die Lage, die Größe und die Ausstattung des Hauses oder der Wohnung. Auch "alt" oder "neu" kann ausschlaggebend sein. Insbesondere umgewandelte Mietwohnungen werden oft sehr günstig angeboten. Hier besteht allerdings häufig ein erheblicher Instandsetzungs- oder Modernisierungsbedarf, wodurch Mehrbelastungen entstehen können. Grundsätzlich sollte auch bei günstigen Preisen und Finanzierungsbedingungen mindestens ein Viertel bis ein Drittel des Kaufpreises an Bargeld zur Verfügung stehen. Zusätzliche Nebenkosten wie Maklerprovisionen, Notargebühren, Grunderwerbsteuer und Gebühren für die Grundbucheintragung können immerhin bis zu 10 Prozent des Kaufpreises ausmachen.

Schaden durch Schimmel in Wohngebäuden
Ein gesundes Raumklima für Bewohner und Gebäude schaffen

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Information gibt Ihnen wichtige Hinweise, wie Sie für ein gesundes Wohnklima sorgen können.

Schimmelpilze sind allgegenwärtig. Manche sind nützlich als Geschmacksträger – etwa in Käse und Salami – oder wichtig in der Medikamentenproduktion, wie beim Penicillin. Andere sind nur eklig. Ob die Gesundheit gefährdet ist, liegt oft an der Dosis. Dabei muss es ja nicht so weit kommen wie auf dem Bild unten.

Schimmelpilz – was ist das?

Die Pilze bilden biologisch einen eigenen Bereich von Lebewesen. Zu ihnen gehören Einzeller – z. B. die Backhefe, Mehrzeller wie der Schimmelpilz und schließlich größere Exemplare wie Speisepilze. Die Wissenschaft kennt ca. 120.000 Arten von Pilzen. Etwa 100 davon können im menschlichen Körper existieren und zu Erkrankungen führen. Hausschimmel ist meist dunkel, manchmal auch weiß. Der Schimmelpilz vermehrt sich über Sporen in der Raumluft.