Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Sinn: Das Gemälde von Hans Makart (1840-1884) „Die fünf Sinne“ stellt von links nach rechts das Fühlen, Hören, Sehen, Riechen und Schmecken dar. (Bildquelle: Silenus, Wikipedia, 2015)
Verstand: Bereits im 17. Jahrhundert hat der britische Philosoph Robert Fludd (1574-1637) darüber nachgedacht, was das Bewusstsein ist. (Bildquelle: Magnus Manske, Wikipedia, 2015)
Sinn & Verstand

Gehen Sie mit offenen Augen durch Ihr Quartier? Hören, fühlen, riechen und schmecken Sie Ihre Stadt? Unsere Sinne ermöglichen es, die Umgebung, unsere Nachbarn und schließlich uns selbst wahrzunehmen. Aus der sinnlichen Erfahrung, die wir machen mit dem Autoverkehr oder mit den Erlebnissen auf dem Gemüsemarkt, auf dem Weg zum Kindergarten oder zur Arbeit, im Park oder im Museum entsteht eine Vorstellung und daraus im Zusammenwirken mit allen Einflüssen und Möglichkeiten eine ganze Stadt, die wiederum auf jeden einzelnen Bewohner zurück wirkt. So haben wir eine Stadt im Kopf – als fantastisches Gebilde – und eine andere vor Augen – als reale Welt.

Am Zusammenleben in der Stadt wirken alle mit. Die Immobilienwirtschaft prägt den flexiblen, gestaltbaren Raum, von dem jeder Mensch umgeben ist – sei es als Wohn- und Arbeits-, als Aufenthalts- oder öffentlicher Raum. Die Immobilienwirtschaft beeinflusst, verändert und entwickelt die gebaute immobile Welt maßgeblich. Die Art und Weise, wie die damit verbundenen Aufgaben wahrgenommen werden, entscheidet darüber, wie Menschen zusammen leben und arbeiten. Dabei wirken verschiedene Einflussfaktoren aufeinander und bedingen sich gegenseitig.

Auch für die Immobilienwirtschaft gilt: Sie steht nicht für sich allein, sondern ist wie alle Wirtschaftszweige abhängig von übergeordneten Trends. Dazu gehören unter anderem die regionale und überregionale Bevölkerungsentwicklung, Demografie und Alterung der Gesellschaft, Urbanisierung und Metropolisierung, Migration und Segregation – aber auch weltweite Faktoren wie Globalisierung, Informationstechnik und Kommunikation spielen eine Rolle.

Derzeit zeichnen sich deutliche Veränderungen ab. Die Menschen sind flexibler als früher, ziehen öfter um, sehen in ihrer Wohnung eher den für den jeweiligen Lebensabschnitt passenden Lebensraum als das Prestige-Objekt, sind besser informiert, werden älter, nutzen schnelle Kommunikationswege, legen Wert auf gute Vernetzung und können den kurzfristigen Vorteil vom echten Gewinn gut unterscheiden. Daher stellen die Menschen schon heute andere Anforderungen an die Immobilien, in denen sie leben oder arbeiten möchten.

Unter dem Aspekt gemeinsam nutzen und teilen entstehen neue Wohnformen, neue Wohnprojekte, wie zum Beispiel die Beginenhöfe in Berlin, oder erhalten alte traditionelle Genossenschaften eine gewandelte Bedeutung.