Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Vermieter: Viel besser als ihr Ruf

Deutschland ist ein Land der Mieter. Das zeigen die Wohneigen­tumsqouten der europäischen Länder im Vergleich, in dem Deutschland und die Schweiz die beiden letzten Plätze belegen. Umgekehrt heißt das aber auch, dass Deutschland ein Land der Vermieter ist. In der öffentlichen Kritik werden Vermieter oft als reich, gierig und kaltherzig dargestellt. Doch rund 60 Prozent aller Mietwohnungen werden von Kleinvermietern angeboten, also von Menschen, "deren Altersversorgung in der vermieteten Wohnung steckt und die mehr an einem stabilen Mietverhältnis interessiert sind als an der Maximierung ihrer Rendite". Darauf weist Axel Wittlinger, Vorsitzender des Immobilienverband Deutschland IVD Region Nord e.V. hin.

Die Wohnungswirtschaft ist auf vielfache Weise und über die reine Verwaltungsarbeit hinaus mit gesellschaftlichen Aufgaben verknüpft, die das Zusammenleben der Menschen prägen. Die in Deutschland übliche Situation mit einer ungefähr hälftigen Mischung aus Mietwohnungen und Eigentumswohnungen hat sich im Mietrecht niedergeschlagen und eine Rechtssicherheit geschaffen, die europaweit einzigartig ist.
Wohneigentum zur Vermietung – auch in kleinem Rahmen – bildet in Deutschland eine wichtige Vorsorgeform für ein finanziell sorgenfreies Alter. Der Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst Opaschowski bestätigt die Bedeutung dieser Absicherung anlässlich des Neujahrsempfangs des IVD Nord in Hamburg vor dem Hintergrund der momentan fragilen Weltlage. Er weist auf die Angst der Deutschen vor sozialem Unfrieden hin und betont die Zukunftshoffnung Geld, Gesundheit und Geborgenheit.

In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass Immobilieneigentum in kleinen Beständen und privater Hand für ein anderes Wohnklima sorgt als die Vermietung von Wohnungen durch Groß- oder Aktienunternehmen. Tatsächlich haben Großunternehmen, deren Interesse sich deutlich von dem der Kleinvermieter unterscheidet, in den vergangenen Jahren ihre Wohnungsbestände auf Grund der guten Erwerbsbedingungen massiv erhöht, was zukünftig Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern haben dürfte.

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