Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Stadtplanung: Deutschland braucht Ankerstädte

Die Unterschiede zwischen Stadt und Land werden in Deutschland immer größer. Auf der einen Seite gibt es die boomenden Großstädte, auf der anderen Seite abgehängte Abwanderungsregionen. Gleichwertige Lebensbedingungen können so kaum entstehen. Eine gut ausgestattete Städtebauförderung mit starker wohnungswirtschaftlicher Komponente sei notwendig, um "stabile Mittelstädte in ganz Deutschland zu identifizieren und diese durch ein attraktives Orts- und Stadtbild zu zukunftsfähigen Ankerstädten zu machen", sagt Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur.

Ankerstädte wirken als zentrale Wohn-, Handels- und Kommunikationsstandorte auf ihr Umland und sind ein grundlegendes Element für das Entstehen lebendiger Wohn- und Lebensstandorte.

Die Abwanderung insbesondere junger Menschen betrifft fast alle ländlichen Räume in Deutschland – und das, obwohl viele schrumpfende Regionen heute durchaus wirtschaftlich stark sind. Die dortigen Unternehmen klagen über Fach- und Arbeitskräftemangel, der sich aufgrund der Abwanderung ständig verschärft. Die Entleerung ländlicher Räume lässt sich also nicht mit dem oft beschworenen Dreiklang von Arbeitslosigkeit, Armut und Abwanderung erklären. Die Ursache ist vor allem die Folge der demografischen Entwicklung: Die schwächer besetzten Geburtsjahrgänge seit den 1970er Jahren waren die ersten, die sich in den sogenannten Schwarmstädten konzentriert haben, wodurch die Dichte an Gleichaltrigen annähernd gleichmäßig über Deutschland gesunken ist.

Ankerstädte strukturell zu stärken und baukulturell aufzuwerten erhöht deren Lebensqualität und trägt zur Entspannung der Wohnungssituation in den Großstädten bei. Für eine gezielte Förderung kommen diejenigen Städte in Frage, die ihre historische Funktion als zentraler Handels-, Kommunikations- und Begegnungsraum in den vergangenen Jahrzehnten erhalten und ausgebaut haben.

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