Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Rückblick 2017 – Ausblick 2018

  • Das vergangene Jahr war ein Immobilien-Boom-Jahr. Zu Beginn des Jahres war das Thema Immobilienblase virulent, wurde aber über das ganze Jahr 2017 nicht akut. Inzwischen überlegen immer mehr Menschen, ob sie die hohen Immobilienpreisen noch bezahlen oder besser an den Stadtrand ausweichen sollen.
  • Die hohe Wohnungsnachfrage wird auch im neuen Jahr für angespannte Wohnungsmärkte in allen Metropolen sorgen. Ein Viertel aller Deutschen ist mittlerweile davon betroffen.
  • Die von der Politik eingeführte Mietpreisbremse konnte keine hinreichende Wirkung entfalten. Sie ist unwirksam, entschied das Amtsgericht in Hamburg Altona, ein Amtsgericht in München hält sie für nichtig und das Landgericht Berlin erklärte sie sogar für verfassungswidrig.
  • Der Bundesgerichtshof sprach wegweisende Urteile: Er bestätigte die Rechtmäßigkeit der Eigenbedarfskündigung durch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts sowie die Frist zur Geltendmachung einer Nachforderung von Betriebskosten des Vermieters an den Mieter; er präzisierte gleich in mehreren Urteilen die Gründe für die Eigenbedarfskündigung; er fällte mehrere Urteile zu Schönheitsreparaturen, nach denen die Übertragung dieser Pflicht auf den Mieter nahezu ausgeschlossen ist; er entschied, dass Schriftformheilungsklauseln in Mietverträgen grundsätzlich unwirksam sind.
  • Ende Juni verabschiedete der Bundestag ein neues Gesetz, das die Berufszulassung für Immobilienverwalter und Immobilienmakler regelt. Vielen Aktiven in der Immobilienwirtschaft geht das Gesetz noch nicht weit genug, aber es ist immerhin ein Anfang, der die Berufsanerkennung und -qualifizierung verbessert.
  • Die niedrigen Zinsen haben im ganzen Jahr 2017 den Boom in der Immobilienwirtschaft begünstigt. Immer wieder prophezeiten Insider eine baldige Änderung der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank, doch bis heute fehlen dazu echte Signale.
  • Ein Wermutstropfen sind die Baugenehmigungszahlen. Sie sind in jedem Quartal gesunken statt zu steigen und werden sich auf die zukünftigen Baufertigstellungen auswirken. Das ist fatal, denn der Neubau gilt als einziges Mittel gegen die Wohnungsknappheit.
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