Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Reichtum: Immobilien fördern den Vermögensaufbau

Das gesamte Vermögen der Welt wuchs in den vergangenen zwölf Monaten um sechs Prozent auf 280 Billionen Dollar, teilt Credit Suisse mit. Das war die schnellste Vermögensbildung seit 2012. Zum jetzigen Zeitpunkt besitzt das wohlhabendste ein Prozent der Weltbevölkerung mehr als die Hälfte, nämlich 50,1 Prozent, des weltweiten Reichtums. Im Jahr 2001 waren es noch 45,5 Prozent.

Mehr als die Hälfte des neuen Reichtums in Höhe von 16,7 Billionen Dollar entfiel auf die USA, die um 8,5 Billionen Dollar reicher wurden. Die USA sind damit weiterhin das Land der Millionäre. Dort besitzen 15,3 Millionen Menschen ein Vermögen von mindestens eine Million Dollar. Japan folgt mit 2,7 Millionen Millionären an zweiter Stelle, das Vereinigte Königreich steht mit 2,2 Millionen an dritter Stelle.

In Deutschland sind die Privatvermögen sehr ungleich verteilt. Insgesamt besitzen laut Untersuchung der Hans Böckler Stiftung die wohlhabendsten zehn Prozent der Haushalte zusammen etwa 60 Prozent des Gesamtvermögens. Die unteren 20 Prozent besitzen gar kein Vermögen. Wer ein Vermögen von mehr als 722.000 Euro besitzt, gehört in Deutschland zu den oberen fünf Prozent. Zum Vermögen zählen Immobilien, Unternehmen, Schmuck, Autos, Wertpapiere und Aktien. Laut Bundesbank besitzt der Durchschnittsdeutsche 214.500 Euro.

Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln sind die Vermögen in Deutschland und Österreich ähnlich stark konzentriert, das heißt ziemlich ungleich verteilt sind. Frankreich, Italien und Spanien haben eine ausgeglichenere Verteilung. In vielen europäischen Ländern verfügen die Einwohner über deutlich mehr Vermögen als in Deutschland. Der Hauptgrund für das schlechte Abschneiden Deutschlands ist der geringe Immobilienbesitz. Mehr als die Hälfte des Vermögens in der Eurozone besteht aus Immobilien. Während Deutschland ein Land der Mieter ist, besitzen beispielsweise in Ländern wie Spanien mehr als 80 Prozent der Haushalte ein Haus oder eine Wohnung, in Deutschland sind es weniger als 50 Prozent.

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