Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Bauboom erfordert neuen Blick auf die Baukultur

Überall wird gebaut. Gut so, denn Wohnungen werden dringend gebraucht. Der Bauboom wirft aber auch Fragen auf: Wie wirken sich die vielen verschiedenen Baumaßnahmen aufeinander aus? Welche Rolle spielen Architektur und Baukultur? Wie fügt sich das Neue in das Bestehende ein?

Die Offene Werkstatt Baukultur in Leipzig hat sich mit dem Thema beschäftigt und ein ungewöhnliches Projekt präsentiert, das „Kochbuch für Baukultur“. Die Publikation des Bundesbauministeriums und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) vermittelt die Themen auf höchst ungewöhnliche Art, nämlich als "Kochrezepte". Die vorgestellten Beispiele sind aus ehrenamtlichem Engagement hervorgegangen und wurden im Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau untersucht. Die Ideen der Praktiker werden zum "Nachkochen" für alle vorgeschlagen, die sich vor Ort engagieren möchten. Diese Initiative soll die Bevölkerung für das Thema Baukultur sensibilisieren.

Ein weiteres Instrument, um der Baukultur eine größere Bedeutung zu verschaffen, ist die Einrichtung von Gestaltungsbeiräten. Deren Zahl hat sich seit 1994 mehr als verdoppelt – auf derzeit rund 130. Mehr als die Hälfte dieser Gremien sind in Baden-Württemberg und in Nordrhein-Westfalen aktiv. Sie entstehen vor allem in Großstädten. Gestaltungsbeiräte beraten die Kommunen nicht nur, um städtebauliche Fehlentwicklungen zu vermeiden. Sie fördern auch Debatten über gutes Planen und Bauen. Ein wichtiges Anliegen ist es, öffentliche und private Bauvorhaben zu qualifizieren und einen Beitrag zur Vermittlung zwischen Fachdiskurs und Bürgeranliegen zu leisten. In den Niederlanden sind Stadtgestaltungskommissionen seit langem etabliert und bieten Bauherrn sachkundige Beratung im Sinne einer gut gestalteten Stadt mit hoher Aufenthaltsqualität an.

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