Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Teuer ist relativ: Das zeigt der Blick zu den Nachbarn

Foto: Das Hundertwasserhaus in Wien trägt nicht zur Preissteigerung bei Immobilien bei. Es ist ein gefördertes Wohnbauprojekt der Stadt mit subventionierten Mieten.

Deutschland erlebt seit rund sechs Jahren eine ungeahnte Preisentwicklung bei Immobilien. Dass in unseren direkten Nachbarländern noch viel höhere Immobilienpreise gezahlt werden, relativiert die Sicht auf diese Entwicklung ein wenig, zeigt aber auch, wohin uns die Zukunft noch führen kann.

In Deutschland sind Eigentumswohnungen und Häuser verglichen mit den größten Städten in Österreich und der Schweiz noch relativ günstig. München kommt als teuerste deutsche Stadt mit Preisen von 6.520 Euro pro Quadratmeter im Median noch lange nicht an Zürich mit 10.940 Euro, Genf mit 10.690 Euro oder Lausanne mit 8.180 Euro heran. Berlin ist mit 3,5 Millionen Einwohnern zwar die größte der untersuchten Städte, aber Größe allein zählt nicht: Immobilienerwerber zahlen in Berlin 3.320 Euro, in Innsbruck und Salzburg aber 4.930 Euro bzw. 5.170 Euro, obwohl diese Städte nur einen Bruchteil der Einwohner von Berlin haben (Quelle Immowelt.de).

Unter den jeweils fünf größten Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz weisen die deutschen Großstädte das niedrigste Preisniveau auf. Die Kaufpreise aller untersuchten schweizerischen Städte liegen über denen von Frankfurt, Hamburg, Berlin und Köln. Allein die bayerische Hauptstadt kann im Preis-Ranking mithalten, wenn auch nicht im Spitzenbereich. Die Preisunterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz sind wesentlich gravierender als die zwischen Deutschland und Österreich.

Die Gründe für die hohen Differenzen der Immobilienpreise sind im unterschiedlichen Einkommensniveau der drei Ländern begründet. Schweizer verdienen mit 42.142 Euro je Einwohner fast doppelt so viel pro Jahr wie Deutsche mit 22.239 Euro. In Österreich beträgt das Einkommen laut GfK GeoMarketing 22.597 Euro.

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