Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Wer eine neue Mietwohnung sucht, muss deutlich mehr bezahlen als vor einigen Jahren

In München kostet eine 80- bis 120-Quadratmeter-Wohnung jährlich 5.640 Euro mehr als vor sechs Jahren. Auch in Berlin (+4.680 Euro), Stuttgart (+3.240 Euro) und Hamburg (+3.000 Euro) sind mit dem Wohnungswechsel Mehrkosten verbunden. Im Median müssen Umziehende mehr als 2.000 Euro pro Jahr zusätzlich für die Miete einplanen. Das ist das Ergebnis einer Analyse von immowelt.de. Untersucht wurden die Mieten von klassischen Familienwohnungen.

So sehen die zugrunde liegenden Berechnungen aus: Vermieter haben das Recht, in regelmäßigen Abständen die Miete zu erhöhen. Umfragen haben ergeben, dass 15 Prozent der Vermieter diese Möglichkeit gar nicht nutzen, 13 Prozent erhöhen die Miete seltener als alle 10 Jahre und weitere 26 Prozent nur alle 5 bis 10 Jahre. Wurde die Miete in den vergangenen Jahren nicht erhöht, ist der Abstand zu den aktuellen Mieten besonders hoch. Doch sogar, wenn der Vermieter die Miete erhöht hat, ist der Unterschied zwischen der Miete für die alte gegenüber der neuen Wohnung beträchtlich. Mieter in Berlin, die seit 2011 in einer Wohnung leben und deren Vermieter seitdem die Miete um fünf Prozent erhöht hat, zahlen im Jahr über 4.000 Euro weniger als Mieter, die umgezogen sind. Selbst nach Mieterhöhungen von 15 Prozent sind die Mieten in 13 der 14 untersuchten Städte noch niedriger als die aktuellen Preise.

Aus dieser Studie ergibt sich auch ein Blick auf die Vermieter, die entgegen der gängigen Meinung die Mieten keineswegs um jeden Preis erhöhen. Meistens nutzen sie erst einen Mieterwechsel, um die Miete dem durchschnittlichen Mietniveau anzupassen. Anders als häufig gedacht, sind Vermieter von Wohnungen und Häusern auch nicht alle reich. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Tatsächlich werden die meisten Mietwohnungen in Deutschland von privaten Kleinvermietern angeboten. Sie kommen aus allen Schichten der Bevölkerung. "Das Bild des reichen Vermieters, der armen Mietern gegenübersteht, ist also eher eine Ausnahme als die Regel", erklärt IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer.

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