Immobilienwirtschaft: Gebaute Welt für Menschen von morgen

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Trendbruch? Zurück aufs Land?

Seit rund 15 Jahren zieht es die Menschen in Deutschland vermehrt in die Städte. Zwar wachsen die Metropolen noch immer kräftig weiter, aber große Städte wie Hamburg, München oder Stuttgart verzeichneten laut Statistischem Bundesamt erstmals einen negativen Wanderungssaldo. Dort gab es mehr Fort- als Zuzüge. In Hamburg und Stuttgart sind beispielsweise knapp 1.000 Menschen mehr abgewandert als zugezogen. In München waren es sogar fast 4.500. Die regionalen Unterschiede sind groß, dennoch zeichnen sich generelle Gemeinsamkeiten ab: In den Zentren der Großstädte ist es in der Regel teurer als im jeweiligen Umland. Ein Grund hierfür liegt in dem knappen Immobilienangebot. Zwar ist die Zahl der Baugenehmigungen bundesweit in den letzten Jahren leicht gestiegen, in fünf der sieben größten Städte ging sie zuletzt aber zurück. Der Neubau kann den Bedarf nicht decken, in der Folge steigen Grundstücks- und Immobilienpreise. Das Umland bildet vielerorts eine erschwinglichere und attraktive Alternative – insbesondere für junge Familien. Laut Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ist dort die Zahl der Baugenehmigungen 2016 überdurchschnittlich gestiegen. Der Kostenfaktor ist für viele Menschen einer der wichtigsten Gründe, der Großstadt den Rücken zu kehren. Aber auch soziale und emotionale Gründe spielen beim Umzug eine Rolle, ergab eine Umfrage der Universität Bamberg: Dazu gehören die Entschleunigung, die Nähe zur Natur sowie der Heimataspekt, also die Rückkehr zu Familie und Freunden. Laut aktuellem Baukulturbericht 2016/2017 wollen 55 Prozent der 30- bis 40-Jährigen am liebsten in einer Landgemeinde wohnen, aber nur 27 Prozent dieser Altersguppe in einer Mittel- oder Kleinstadt und nur 18 Prozent in einer Großstadt.